Aktuelles

„Disruptiv“ das Wachstum der Zukunft neu definieren

Wir leben im Zeitalter der „Disruption“. Neue Technologien erobern sämtliche Wirtschaftszweige. Was aber sind die Folgen für die Weltwirtschaft? Können technische Innovationen globale Probleme wie anhaltende Konjunkturschwäche, soziale Ungleichheit und Umweltzerstörung lösen helfen? Die Antwort von Martin Stuchtey, Per-Anders Enkvist und Klaus Zumwinkel in ihrem neuen Buch: Ja, aber nur wenn wir nicht so weiter machen wie bisher!

Die Autoren von A Good Disruption erklären den Umgang mit technologischer Disruption zur größten unternehmerischen Herausforderung des nächsten Jahrzehnts und skizzieren die Vision eines nachhaltigeren Wirtschaftsmodells zum Wohle der gesamten Gesellschaft. [mehr zum Buch]

SUN-Report "Growth Within": Deutschland sollte das Prinzip der Circular Economy nutzen

In Deutschland könnten bis 2030 durch das Wirtschaftsmodell der „Circular Economy“ die Ausgaben für Mobilität, Wohnen und Lebensmittel um 25 Prozent sinken. Durch Sharing-Konzepte und die möglichst lange abfall- und emissionsfreie Wiedernutzung von Ressourcen könnte die Wirtschaft im Land zudem jährlich um 0,3 Prozentpunkte schneller wachsen.

Zu diesem Ergebnis kommt die von SUN initiierte Studie „Growth Within: A Circular Economy Vision for a Competitive Europe“, erstellt von der Ellen MacArthur Foundation und dem McKinsey Center for Business and Environment. Die Studie wurde zunächst der Europäischen Kommission präsentiert und mit Deutschland-Fokus in Berlin vorgestellt.

Ausbau der Circular Economy in Europa könnte 320 Mrd. Euro an Investionen generieren

Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos wurde im Januar 2017 der von SUN geförderte Report "Achieving Growth Within" vorgestellt. SYSTEMIQ identifiziert darin in Zusammenarbeit mit der Ellen MacArthur Foundation die Investitionsfelder, mit denen sich nachhaltiges Wachstum am effektivsten vorantreiben ließe. Unternehmen und staatliche Institutionen könnten auf diese Weise gleichermaßen das enorme Potenzial der Circular Economy nutzen und sich Wettbewerbsvorteile sichern.

Weitere Informationen zum Download:

Über uns

Das gemeinnützige SUN Institute Environment & Sustainability wurde im September 2014 als Stiftungsfonds für Umweltökonomie und Nachhaltigkeit GmbH von der Deutsche Post Stiftung als alleiniger Gesellschafterin gegründet und hat im Jahr 2015 seine Geschäftstätigkeit aufgenommen.

Die Deutsche Post Stiftung möchte durch die Aktivitäten von SUN Einrichtungen, Programme und Projekte unterstützen, die sich in internationalen Kooperationen mit den umweltökonomischen Herausforderungen der fortschreitenden Globalisierung beschäftigen.

SUN finanziert externe Projekte und kooperiert dabei mit Einrichtungen wie der Ellen MacArthur Foundation und dem Innovation Lab for Sustainability an der Universität Innsbruck, um nachhaltige Modelle für Umwelt und Wirtschaft in der globalisierten Welt zu entwickeln.

Geschäftsführer des SUN Institute Environment & Sustainability ist Martin T. Clemens, der zugleich als Kaufmännischer Geschäftsführer des IZA Institute of Labor Economics und des briq Institute on Behavior & Inequality fungiert. Der wissenschaftlichen Beirat gehören die ehemalige dänische Umweltministerin Ida Auken sowie der Journalist und Publizist Roland Tichy an.

Ziele

Das Bewusstsein, dass die Rohstoffe der Erde endlich sind, ist inzwischen Allgemeinverständnis und hat unseren Umgang mit Ressourcen und Umwelt grundlegend verändert. Weil wir aber trotzdem weiter leben und wirtschaften wollen, werden neue Konzepte entwickelt, um Ökonomie und Ökologie zu versöhnen.

Das SUN Institute Environment & Sustainability will unter anderem das Wirtschaftsmodell der rohstoff- und ressourcenschonenden „Circular Economy“ weiter entwickeln, um nachhaltiges, umweltverträgliches und umweltschonendes Wachstum zu ermöglichen.

Im Zentrum der Überlegungen stehen disruptive technologische Entwicklungen, die Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen dramatisch im positiven Sinne verändern können.

Diese Brüche der Entwicklung werden auf ihre ökonomischen wie ökologischen Auswirkungen untersucht, um eine nachhaltige Entwicklung von Umwelt, Wirtschaft und „Green Jobs“ sicherzustellen. SUN will einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Wachstum und Ökologie im Sinne einer „doppelten Dividende“ verwirklicht werden können.

Kontakt

SUN beschäftigt keinen eigenen Mitarbeiterstab, sondern nutzt für administrative Aufgaben die personellen Ressourcen seines Schwesterinstituts IZA.

Sie erreichen uns auf folgendem Wege:

SUN Institute Environment & Economics
Schaumburg-Lippe-Str. 5-9
D-53113 Bonn

info@sun-institute.org

+49 (228) 3894-800